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30.06.09

Offener Brief  an den DFB-Präsidenten Dr. Zwanziger

DFB - Ehrenamt


Sehr geehrter Herr Dr. Zwanziger,

als Anlage übersenden Ihnen die Unterzeichner die Urkunden für vorbildliche ehrenamtliche Leistungen zurück. Wir sind sicherlich durch jahrzehntelange Tätigkeiten in unseren Vereinen zu Recht geehrt worden, sehen uns aber durch die Verbandsspitzen nicht mehr vertreten, so dass wir beschlossen haben, die Ehrung nicht anzunehmen. Die uns gleichzeitig überlassenen Uhren werden wir an weitere ehrenamtliche Mitarbeiter in unseren Vereinen weiterleiten. Unsere Ämter in unseren Vereinen werden wir weiterhin ausführen.

Nachstehend versuchen wir, unsere Entscheidung zu begründen.

Zum neuen Grundlagenvertrag mit dem Ligaverband erklärten Sie: Ich bin fest davon überzeugt, dass das seit 2001 praktizierte Zusammenwirken von Profi- und Amateurfußball sowie von gemeinnütziger und gesellschaftlicher Arbeit im internationalen Vergleich beispielhaft ist. Natürlich gibt es immer wieder Veränderungsprozesse, die es nach nunmehr acht Jahren aufzunehmen und zu bewerten gilt. Für das Miteinander indes gibt es keine bessere Alternative.

In einem in der BILD-Zeitung am 30. September 2008 erschienen Interview antworteten Sie auf die Frage: Die Liga plant ab 2009 einen Super-Sonntag mit drei Bundesligaspielen zu verschiedenen Zeiten. Kommen die Profis nicht IHREN AMATEUREN in die Quere? Ihre Antwort hierzu war: Das ist ein sensibles Thema. Bevor Liga und DFB entscheiden müssen wir erst einmal Zahlen kennen. Ein stark veränderter Spielplan müsste schon einen nennenswerten zusätzlichen Millionenbetrag aus TV-Geldern einbringen. Dann käme er zum Teil auch wieder dem DFB und den Amateuren zugute. …… Und auch eine mögliche Zustimmung dazu wird von den finanziellen Rahmenbedingungen abhängen.

Die Unterzeichner dieses Briefes haben nicht den Eindruck, dass mit den Super-Sonntag sensibel umgegangen worden ist. Im Gegenteil, Verlierer des neuen Grundlagenvertrags sind eindeutig die Amateure. Ein Miteinander ist nicht gegeben. DFB und DFL beschließen und die Amateure sind diejenigen die das gefälligst abzunicken haben. Das ein Teil der Gelder auch den gebeutelten Amateurevereinen zugute kommt, halten wir für einen schlechten Scherz. Hierzu sei anzumerken, dass die Verbandsabgaben für die Vereine in den letzten Jahren einmal um 30 % und ein weiteres Mal um 100 % erhöht wurden. Hinzu kommt, dass bei den Lokalkonferenzen des FLVW angeregt wurde, die Vereine in den nächsten Jahren für eine Stiftung zur Förderung des Jugendfußballs zusätzlich mit 10 Millionen Euro zu belasten. Eine Entlastung der Amateurvereine sieht anders aus.

Die vom FLVW einberufenen Lokalkonferenzen zeigten eindeutig, dass kein Vereinsvertreter hinter Präsident Korfmacher stand. Er versuchte zu erklären, dass es keine Alternative zum neuen Grundlagenvertrag gab. Die im Raum stehende Frage, warum der DFB der DFL nicht die Stirne zeigt und die Sonntagsspiele unterbindet wurde nur fadenscheinig mit der Begründung beantwortet, dass die DFL selbstständig ist. Nach unserem Kenntnisstand kann die DFL jedoch nicht für internationale Wettbewerbe melden, dieses geschieht einzig und allein über den DFB.

Dieser Brief ist ein offener Brief der auch an die Presse weitergeleitet wird. Eine Antwort per Standardbrief oder über ein Sekretariat ist nicht erwünscht. Erwünscht hingegen ist eine klare Stellungnahme Ihrerseits, wie man den Amateurvereinen finanziell unter die Arme greifen kann. Großangelegte und kostenintensive Werbekampagnen bringen rein gar nichts. ‚Entscheidend is inne Kasse’. Die Vereine müssen finanziell entlastet werden. Keine weiteren Abgaben mehr, Senkung der Verbandsbeiträge, Senkung der Passgebühren etc. Die Liste lässt sich beliebig verlängern. Es muss etwas passieren. Und zwar schnell.

Mit freundlichem Gruß

Reinard Wilke (SV Sodingen) und Rainer Simon (SG Herne 70)


06.05.2009

Elefantenhochzeit

Das ist Reiner Grundmann, der Vorsitzende des SC Schaffrath (Gelsenkirchen). Er hat das Bündnis Sonntag nicht vor 17.30 Uhr gegründet, eine Initiative gegen das neue Sonntagsspiel der Bundesliga um 15.30 Uhr. Wie so viele an der Basis arbeitet er seit Jahren, Jahrzehnten ehrenamtlich. Wie so viele an der Basis fürchtet er negative Folgen für den Amateurfußball: weniger Zuschauer, weniger Spieler, weniger Einnahmen. „Da Theo Zwanziger uns nahegelegt hat“, sagt Grundmann, „uns alternative Erlösquellen zu suchen, möchten wir mit den Hartplatzhelden kooperieren.“ Die Experten werden dieses Pionierprojekt sicher als Elefantenhochzeit bezeichnen. Was sagt Netzer, hat Bild schon reagiert? Und der Dax?

Hier unterzeichnet Hartplatzhelden-Gründer Oliver Fritsch eine Absichtserklärung mit dem Bündnis Sonntag nicht vor 17.30 Uhr, dem sich verschiedene Amateurvereine des Fußballkreises Gelsenkirchen / Gladbeck / Kirchhellen angeschlossen haben, um gegen den Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL zu protestieren. Diese Vereinbarung sieht vor:

Die Vereine des Bündnisses Sonntag nicht vor 17.30 Uhr erklären ihr Einverständnis, Videoaufnahmen, die Zuschauer von ihren Spielen anfertigen, von den Hartplatzhelden auf hartplatzhelden.de vermarkten zu lassen. Die Hartplatzhelden entrichten im Gegenzug mindestens 50 % ihres Gewinns auf hartplatzhelden.de an die beteiligten Vereine.

 Alle anderen Vereine können dem Bündnis Sonntag nicht vor 17.30 Uhr beitreten, um die Möglichkeit zu bekommen, ihre Spiele mit den Hartplatzhelden zu vermarkten. Es soll ein Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen werden, der von beiden Parteien jederzeit ohne Frist gekündigt werden kann.

Und hier macht Grundmann seinen Doktor unter unseren Grundlagenvertrag. Wir wissen nicht, wohin das führt. Wir sind, obwohl man bei dem, was man so hört, den Eindruck bekommen könnte, kein Weltkonzern. Es ist ein Versuch, von dem wir wissen, dass er vielleicht ein paar Jahre zu früh kommt. Vielleicht ist uns wenigstens der Ruhm der Nachwelt sicher.

 So wie es heute (fast) selbstverständlich ist, dass Vereine Vereinszeitungen herausgeben, so dürfte es irgendwann selbstverständlich sein, dass Vereine ihre Spiele und ihr Vereinsleben mit „neuen Medien“ begleiten. Internet und Videos sind die Zukunft. Eher: die Gegenwart der jungen Generation. Warum nicht frühzeitig neue Wege gehen? Dem Amateurfußball würde es gut tun. Denn abgesehen von Bundesliga-Spielplänen - wir haben in den letzten Jahren auch ein wenig geschlafen. Die Hartplatzhelden bieten allen den gemeinsamen Weg, denn wir wollen die Amateurvereine unterstützen. Es ist nicht unmöglich, dass wieder 100, 300 oder 500 Leute auf den Sportplatz kommen. Keine schöne Vorstellung, liebe Helden der Hartplätze?

 Wenn andere Vereine auch mitmachen, dem Bündnis beitreten wollen, bitte melden: oliver.fritsch [at] hartplatzhelden.de

 Und immer dran denken: Wir müssen morgen alle wieder arbeiten.

Die Absichtserklärung findet ihr auf hartplatzhelden.de



24.04.2009

Bundestag des DFB

Hört auf die Amateure!

Der Außerordentliche Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der heute im Congress Center Düsseldorf stattfindet, wird der erste sein, bei dem die Mitglieder gegen die Verbandsspitze protestieren. Sie werden eine Protestnote überreichen, in ihre Pfeifen trillern, mit Transparenten wedeln und fordern: Sonntag nicht vor 17.30! Und der DFB? Versucht mit allen Mitteln, einen von der DFL diktierten Grundlagenvertrag durchzudrücken, statt seinen Mitgliedern zur Seite zu springen.

Den ganzen Kommentar gibt es auf www.zeit.de


24.04.2009

Nur 20 Personen verlaufen sich bei Amateur-Demo

"Müssen unsere Aktivitäten besser koordinieren"

Aus der angekündigten Groß-Demo wurde ein Sturm im Wasserglas. Nur rund 20 Demonstranten versammelten sich am Freitagmittag in Düsseldorf, um am Rande des Außerordentlichen Bundestages des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen die Einführung des neuen Sonntagspiels in der Bundesliga um 15.30 Uhr ab der kommenden Saison zu protestieren.

"Erfreut bin ich über diese Resonanz nicht", erklärte Reiner Grundmann, der Vorsitzende des Gelsenkirchener Kreisligisten SC Schaffrath und einer der Initiatoren der Protestbewegung, der sich inzwischen deutschlandweit Vereine und Interessengemeinschaften angeschlossen haben.

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20.04.2009

Amateurvereine wehren sich gegen Sonntagsspiel

Gelsenkirchen. Das 15.30-Uhr-Sonntagspiel in der Fußball-Bundesliga wird in der nächsten Saison kommen. Aber kampflos wollen die Interessengemeinschaft Gelsenkirchener Fußballvereine und auch andere Amateurklubs in Deutschland das nicht hinnehmen.

Noch läuft der Kampf gegen das 15.30-Uhr-Sonntagspiel der Fußball-Bundesliga. Die Amateurverein werden protestieren, und zwar am Freitag (24. April) vor dem Congress-Center in Düsseldorf an der Rotterdamer Straße 114 – Treffpunkt ist um 11.55 Uhr. „Wir werden dort unter anderem eine Protestnote überreichen, die von allen Gelsenkirchener Vereinen verabschiedet worden ist”, sagt Reiner Grundmann, der Boss des SC Schaffrath, der mit Norbert Bauer, dem Chef der SSV Buer, der Hauptorganisator des Protestes ist.

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18.04.2009

Amateurfußballer rufen zur Demo auf

Nächsten Freitag geht es nach Düsseldorf

Der Amateurfußball kocht und die Protestler lassen nicht locker. Nun rufen die Initiatoren um Reiner Grundmann zur Großdemonstration beim DFB-Bundestag in Düsseldorf auf. Start der Demo ist am Freitag, 24. April, 12 Uhr im Congress Center Düsseldorf (Rotterdamer Straße 144).

Genau an diesem Tag soll der neue Grundlagenvertrag zwischen DfB und DFL abgesegnet werden. Längst haben sich Protestgruppen aus ganz Deutschland angeschlossen, um gemeinsam gegen Sonntagsspiele vor 15.30 Uhr zu demonstrieren." Der neue Grundlagenvertrag zwischen DfB und DFL, der am 24.04.2009 in Düsseldorf verabschiedet werden soll, sieht die Einführung eines dritten Sonntagsspiels am Sonntagnachmittag vor. Da zeitgleich traditionell die Spiele des Amateurfußballs stattfinden, entsteht nun eine Konkurrenzsituation zum Profifußball. Durch den zu erwartenden Zuschauerrückgang befürchten die Vereine hohe Einnahmeverluste. Auch als Fans und Dauerkarteninhaber sehen die Amateure ihre Interessen unberücksichtigt", heißt es in der Pressemitteilung.

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04.04.2009

„Wir müssen versuchen eine Allianz aufzubauen"

Lüdenscheid. (lgr) Die Basis muckt seit Wochen auf! Die Aktionen in mehreren Ruhrgebietskreisen, wo die Absage von kompletten Spieltagen gerade noch vermieden werden konnte, waren der Anfang. Die Jugendleiterin des BSV Menden, Marlene Leipertz, lehnte den ihr zugedachten DFB-Ehrenamtspreis ab, und inzwischen hat sich auch eine Internet-Plattform gebildet.

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03.04.2009

Virtuelle Unterschriftenliste gegen Pläne der DFL

Essen. Die Amateur-Kicker protestieren weiter: Auf der neuen Internetseite "Unser Sonntag" sammelt Reiner Grundmann, Vorsitzender des Kreisligisten SC Schaffrath, eine virtuelle Unterschriftenliste gegen das geplante Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga um 15.30 Uhr.
Der VfB Homberg tut es. Der SV Sodingen auch. Und der SC Westfalia Herne sowieso. Sie alle zeigen dem geplanten Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga um 15.30 Uhr die Rote Karte. Denn wenn sonntags Schalke spielt oder der BVB, dann – so befürchten Fußball-Amateure in ganz Deutschland – will keiner mehr sehen, wie sich Homberg gegen den VfL Speldorf schlägt, oder ob Westfalia Herne gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn punkten kann.

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01.04.2009

Der Gürtel wird enger geschnallt

Die 36 Profiklubs werden offenbar in den nächsten drei Jahren zwischen 10 und 15 Millionen Euro weniger aufgrund des neuen Grundlagenvertrags an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) überweisen.

Dies resultiert vor allem aus dem gesunkenen Anteil des DFB an den TV- und Ticketeinnahmen der Liga von derzeit elf Millionen Euro. Stattdessen soll lediglich ein Sockelbetrag (4,75, 4,75 bzw. 6,0 Millionen Euro) gezahlt werden. Das berichtet Sport Bild.

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Unser Sonntag - Kommentar: Die Profivereine zahlen weniger, während sich die Verbandsabgaben für die Amateurvereine in Westfalen im letzten Jahr um 100% erhöht haben! Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?


31.03.2009

Berthold Dessel ruft Vereine im Fußballkreis zum Kampf gegen das geplante Sonntagsspiel auf

„In vielen Sportkreisen tut sich etwas, aber wir sind doch auch in der Pflicht, uns nicht alles gefallen zu lassen. Ich meine, dass wir uns in dieser Sache bisher viel zu ruhig verhalten haben.” Dessel, seit 2000 an der Spitze des SVO, vermisst Solidarität und Informationsfluss.

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31.03.2009

"Eine sehr, sehr faire Lösung"

Der Grundlagenvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) wird bis zum 30. Juni 2012 verlängert.

Dies bestätigten der DFB und die DFL am Dienstag. "Das ist eine sehr, sehr faire Lösung, mit der alle Beteiligten zufrieden sein können", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach auf sid-Anfrage. Auf einer Mitgliederversammlung der 36 Profi-Klubs in Frankfurt/Main stimmten am Dienstag auch die Vereine den Rahmenbedingungen der Übereinkunft zu.

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Unser Sonntag - Kommentar: Eine "faire" Lösung bei der die Interessen der Amateurvereine völlig unberücksichtigt bleiben!

29.03.2009


Unser Sonntag – Aktion Rote Karte

„Kein Bundesliga-Spiel vor 17:30 Uhr“

Die Internetseiten einiger Amateurvereine werden seit geraumer Zeit von einer Roten Karte geziert. Blickt man dann etwas genauer hin, findet man auf der Karte den Vermerk „Sonntag 15:30“. Was aber hat das zu bedeuten? Sollen Spieler nach dem Feldverweis bis zum nächsten Sonntag um diese Uhrzeit gesperrt sein?

Möchte man sonntags bis spätestens 15:30 Uhr alle Spiele über die Bühne gebracht haben? Nein! Es handelt sich um eine Protestaktion gegen die von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geplanten Sonntagsspiele, welche ab der kommenden Spielzeit um 15.30 Uhr angepfiffen werden sollen.


Weiter geht es bei Reviersport.

26.03.2009

"Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL steht"

Reiner Grundmann hat diesbezüglich einen Kommentar auf www.sonntag-nicht-vor-1730.de verfasst.

Hier geht es zum Kommentar.


25.03.2009

Der Aufstand der Amateure organisiert sich

AUS DER REGION / LÜNEN Die heimischen Fußballer haben einen Verein zur Förderung des Amateurfußballs im Fußballkreis Unna/Hamm gegründet. Das Ziel ist klar: "Wir müssen dem Amateurfußball mehr Aufmerksamkeit verschaffen", sagt der frisch gewählte Vorsitzende Michael Schröer vom SSV Mühlhausen.

50 Interessenten hatten sich im SVF-Vereinsheim in Herringen eingefunden, um der Gründung der neuen Interessengemeinschaft beizuwohnen. Und es herrschte Aufbruchstimmung. Fünf Clubs hatten sich im Vorfeld abgemeldet, wollen aber dem Verein beitreten.

Weiter geht es bei den Ruhrnachrichten.

20.03.2009


"Es steht 0:2, noch geben wir nicht auf"

Unsere Freunde von den Hartplatzhelden mussten einer weitere schmerzliche Niederlage vor dem Oberlandesgericht Stuttgart hinnehmen. Die Devise lautet nun: Weiterkämpfen! Unser Sonntag wird sie dabei unterstützen.

Weiter geht es bei den Hartplatzhelden.


18.03.2009

Unna: Amateure gründen "Verein zur Förderung des Amateurfußballs"

"Wir packen es jetzt selbst an"

Am kommenden Freitag, 20. März, findet in Unna die Gründungsversammlung des "Vereins zur Förderung des Amateurfußballs" statt. Anlass sind die neu terminierten Sonntagsspiele der Fußballbundesliga, die bei vielen Amateuren auf große Ablehnung stoßen.

Schon Anfang Dezember 2008 haben viele Vereine aus dem Kreis Unna-Hamm versucht, aus Protest gegen die Ansetzung weiterer Erstliga-Spiele, einen Spieltag der Kreisliga A zu boykottieren. Das blieb allerdings ohne Ergebnis. Die neue Idee: Einen eigenen Verein gründen, der sich für die Interessen des Amateurfußballs einsetzt.

Weiter geht es bei Reviersport.


18.03.2009

Kreisligaprotest: 400 Euro für den guten Zweck

Erlöse der Protestveranstaltung an Hospiz übergeben

Der Kreisligaprotest hat seinen ersten Erfolg. Wenn auch vorerst nicht auf sportlicher Ebene, so konnte nun der Reinerlös von der Protestveranstaltung „Keine Sonntagsspiele der 1. Fußballbundesliga vor 17.30 Uhr“ am 1. März in Gelsenkirchen für gute Zwecke an das Kinderhospiz „Arche Noah“ in Gelsenkirchen übergeben werden.

Die Protestveranstaltung der Amateure des Fußballkreises Gelsenkirchen auf der Löchterheide fand am 1. März in Gelsenkirchen-Buer statt. Die Fußballer ließen an diesem Sonntag die Bälle ruhen und richteten einen Protestmarsch unter dem Motto „Keine Sonntagsspiele der 1. Fußballbundesliga vor 17.30 Uhr“ aus.

Weiter geht es bei Reviersport.


15.03.2009

Hoeneß will zwei Euro pro Monat für die Bundesliga

Vorwurf gegen die Bundeskanzlerin

Manager Uli Hoeneß von Bayern München kann sich eine zusätzliche Abgabe der deutschen Fernseh-Zuschauer vorstellen.

Das Geld sei nötig, damit die Klubs der Bundesliga ihren Abstand zur finanzkräftigeren Konkurrenz in Europa verringern können. "Meine große Hoffnung ist", sagte Hoeneß in einem Interview der Wirtschaftswoche, "dass die Leute irgendwann bereit sind, zwei Euro im Monat für Fußball zu bezahlen."

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03.03.2009

"Normal müssen Sie wie ein wildes Tier toben"

Am Montagabend fand die Lokalkonferenz der Kreise Gelsenkirchen, Herne und Recklinghausen in der Marler Vesthalle statt. Mit Hinblick auf die Amateurproteste und den Spieltagsstreik mit der Demonstration in Gelsenkirchen am vergangenen Sonntag sicherlich ein Termin mit Brisanz.

Wer als Vereinsvertreter gehofft hat, Antworten oder konkrete Ergebnisse für seine Sorgen vom FLVW geliefert zu bekommen, wurde enttäuscht. Verständnis ja, Aussicht auf Erfolg und Unterstützung nein. Knapp 300 Vereinsvertreter und fast der gesamte Vorstand des FLVW um den 1. Vorsitzenden Hermann Korfmacher waren versammelt. Die Tagesaktualität mit den Sorgen der Amateurvereine bezüglich des sonntäglichen Bundesligaspiels um 15.30 Uhr rückte in den Vordergrund, sodass mehr als die Hälfte der dreistündigen Konferenz lebhaft darüber diskutiert wurde.

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02.03.2009

Grundmann ist am Mittwoch im Bundestag

500 Vertreter von Amateurfußballklubs haben am Sonntag in Gelsenkirchen gegen Sonntagsspiele in der Fußball-Bundesliga vor 17.30 Uhr demonstriert. Der Aufstand der Basis richtet sich gegen den Spielplan der Profis, die ab der kommenden Saison 2009/10 unter anderem eine Partie am Sonntag um 15.30 Uhr, zur klassischen Anstoßzeit der kleinen Vereine, vorsieht.

„Wir wollen nicht viel, sondern nur diese zwei Stunden am Sonntagnachmittag für den Amateurfußball“, sagte Reiner Grundmann vom A-Ligisten SC Schaffrath, einer der Initiatoren des Protests.

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27.02.2009

"Es hätte ein Fiasko für Profis und Amateure gegeben"

Die Fußball-Kreisligisten in Gelsenkirchen proben weiter den Aufstand gegen die Bundesliga, doch Reinhard Rauball zeigt sich weiterhin unbeeindruckt.

"Hätten wir dem Pay-TV nicht mehr Exklusivität gegeben, hätte es ein Fiasko für Profis und Amateure gegeben. Für die Amateurklubs ist in Zukunft ein Höchstmaß an Flexibilität notwendig. Ausgleichszahlungen kann die Liga aber nicht stemmen. Zudem werden auch die Amateure durch den neuen Fernsehvertrag subventioniert", sagte der Präsident des Ligaverbandes beim Neujahrstreffen des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) in Barsinghausen.

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25.02.2009

„Der DFB verschaukelt die Amateure komplett!“

Am kommenden Sonntag, 1, März, ist es soweit. Um 15 Uhr startet auf der Sportanlage Löchterheide in Gelsenkirchen-Buer die vom Fußballkreis Gelsenkirchen angestoßene Demonstration der kleinen Klubs gegen den bezahlten Fußball.

Unter dem Motto "Amateure gegen die Sonntagsspiele der 1. Fußballbundesliga an Sonntagen vor 17.30 Uhr" erwarten die Aktionisten um Reiner Grundmann vom SC Schaffrath und Norbert Bauer von der SSV Buer einige hundert Vertreter der örtlichen und benachbarten Vereine.


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17.02.2009

Spieltag wird komplett abgesetzt

Die Streikandrohung der Gelsenkirchener Kreisligisten für den 1. März (RS berichtete mehrfach ausführlich) hat erste Wirkung gezeigt. Carsten Jaksch-Nink, Direktor des Fußball- und Leichtathletik Verbands Westfalen (FLVW), hat sich mit einem Schreiben an die Protestler um den Schaffrather Reiner Grundmann gewandt.

Hier der Brief in vollem Wortlaut bei Reviersport

16.02.2009

Demonstration an der Löchterheide

Die Kreisliga-A-Fußballer des Kreises Gelsenkirchen, Gladbeck und Kirchhellen werden am 1. März aus Protest gegen die neue Spielplangestaltung in der Bundesliga streiken. Statt der Spiele findet auf der Sportanlage Löchterheide in Gelsenkirchen-Buer eine Demonstration gegen die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeordneten "Salami-Spieltage" in der Bundesliga statt.

Besonders die Ansetzung des Sonntagsspiels um 15.30 Uhr ab der kommenden Saison ist den Amateur-Fußballern ein Dorn im Auge. Sie fürchten, dass sich der Zuschauerschwund dadurch noch verstärkt.

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09.02.2009

"Ich habe auch nicht das Patentrezept"

In der Stauderbrauerei in Essen fand am Montag vor etwa 160 Vereinsvertretern und Gästen der Staffeltag des Fußballkreises Gelsenkirchen statt. So weit nichts Außergewöhnliches - wenn nicht das bald kommende und von vielen hitzigen Debatten begleitete Sonntagsspiel um 15.30 Uhr seinen langen Schatten auch auf diese Veranstaltung geworfen hätte. Deshalb hatte auch der Geschäftsführer des FC Schalke 04, Peter Peters, seinen Besuch angekündigt.

Dementsprechend gespannt waren alle Beteiligten - und dazu gehörten auch etliche Medienvertreter - vor allem auf die Antworten, die Peters auf die Fragen der Interessengemeinschaft gegen das Sonntagsspiel parat hatte.

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07.02.2009

„Können nur um Verständnis werben“

Kaum ein Thema erhitzt derzeit so sehr die Gemüter in den Amateurvereinen wie die Ansetzung des dritten Sonntagsspiels auf 15.30 Uhr. Nachdem sich im Kreis Gelsenkirchen bereits eine Interessengemeinschaft gegen dieses Sonntagsspiel versammelt, eine mögliche Aussetzung des ersten Rückrundenspieltags als Protestaktion beschlossen und damit eine Medienlawine losgelöst hatte, reagierte nun auch der Verband.

DFB-Vizepräsident Hermann Korfmacher lud die Vorsitzenden der am stärksten betroffenen Kreise zu einer „Sitzung zu den Sonntagsspielen“ nach Kamen Kaiserau ein und erklärte den Anwesenden den Kurs, den der DFB zu fahren gedenkt.Das Ergebnis der Diskussion veröffentlichte der Verband in Form einer Pressemiteilung. Darin enthalten auch vier – wie der Verband betonte -„übereinstimmend formulierte“ Punkte.

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21.01.2009

"Demo statt Saisonauftakt?"

Die Basis brodelt. Im Kampf gegen die Sonntagsspiele der 1. Fußball-Bundesliga, hat sich nun eine erste Initiative von Amateurfußball-Vereinen gebildet. In Gelsenkirchen tagten am Mittwochabend rund 40 Vertreter. Sie drohen den 1. Spieltag des Jahres 2009 komplett ins Wasser fallen zu lassen.

Die Verärgerung ist groß. Zuschauer bleiben weg, Spiele müssen verlegt werden und Kreisliga-Kicker nutzen lieber ihre Schalke-Dauerkarte, statt am Sonntagnachmittag auf staubigen Aschenplätzen um die Tabellenspitze der Kreisliga B zu kämpfen. Der Frust auf DFB, FLVW, den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen, und seine Funktionäre wächst. "Das sind Vertreter, die uns nicht vertreten", schimpfte Michael Schröer, 1. Vorsitzender des SSV Mülhausen-Uelzen, der als Gast des Kreises Unna-Hamm vor Ort war.

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28.11.2008

Die Deutsche Fußball Liga stellt den neuen Fernsehvertrag vor. Dieser sieht u.a. ein Sonntagsspiel der 1. Fußballbundesliga um 15.30 Uhr vor.

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Zuletzt geändert am 21.11.11 durch S Erich G . Erstellt am 13.03.09 durch S Erich G . Moderatoren und der Nutzer, der diesen iVerein angelegt hat, dürfen diese Seiten bearbeiten.
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